Diese Kandidatinnen und Kandidaten wollen im Ludwigsburger Gemeinderat gestalten:

01 Arezoo Shoaleh

48 Jahre, Diplom-Sozialarbeiterin und Diplom-Sozialpädagogin (FH)

Stadtteil: Poppenweiler

Ich lebe seit 20 Jahren in Deutschland, davon 18 Jahre in Ludwigsburg.

Ich habe Soziologie und Sozialwissenschaften an der Universität Teheran studiert und anschließend in Deutschland Soziale Arbeit an der Fachhochschule Esslingen. Beim Pädagogischen Institut Nürnberg habe ich meine Ausbildung zur Trainerin für interkulturelle Kommunikation abgeschlossen. Ich bin staatlich geprüfte und beeidigte Übersetzerin und Verhandlungs- dolmetscherin für persisch und bin bei verschiedenen Gerichten, Behörden und Institutionen freiberuflich tätig.

Hauptberuflich bin ich beim Verein Frauen für Frauen in Ludwigsburg als pädagogische Leitung beschäftigt und setze mich seit Jahren gegen Gewalt ein.

Das Geschehen in der Gesellschaft mitgestalten zu dürfen, ist ein hohes Gut, das ich sehr schätze.

In den letzten 20 Jahren habe ich viel gelernt und auch viel getan um heute sagen zu können, „das Fremde“ kann zum „Eigenen“ werden und aus „Fremden“, „Freunde“. Das ist erreichbar!

Ich setze mich im Gemeinderat mit Leidenschaft und Hingabe für das Wohlbefinden der Allgemeinheit in Ludwigsburg und für eine zukunftsfähige, familienfreundliche Stadtentwicklung und ein respektvolles, friedliches Miteinander ein. Ich möchte dazu beitragen, dass alle Menschen faire Chancen für eine lebenswerte Zukunft bekommen.“ Mich dafür einsetzen, dass es keine „wir“ und „ihr“ gibt.

Sondern es geht um „uns“! um uns alle, die zusammen in der gleichen Stadt wohnen. Dafür, dass Ängste der Menschen sich in Chance umwandeln. Eine Chance in einer Gesellschaft, die geprägt ist von der Vielfalt und in die Zukunft schauen möchte.

Gleichberechtigte Teilhabe, Integration, Bildung, Gewalt gegen Frauen und Wohnen sind einige Themen für die ich Fachkompetenz mitbringe und die mir neben vielen anderen grünen Themen wichtig sind.

Noch bedeutender finde ich jedoch die Haltung, mit der wir an Inhalte herangehen; respektvoll, weltoffen, sozial, nachhaltig und zukunftsfähig und das für jede und jeden!  

Mein aktuelles ehrenamtliches Engagement:

Mitglied

  • im Integrationsbeirat der Stadt Ludwigsburg, als sachkundige Einwohnerin für Soziales und Bildung 
  • Ehrenamtlichen Dolmetscherdienst der Stadt LB
  • Patenschaftsprojekt der Stadt Ludwigsburg
  • LuFa, Ludwigsburger Frauenaktiv. Die Ehrenamtliche Gruppe vom Verein Frauen für Frauen e.V.
  • im Freundeskreis Asyl

Es gibt diesen berühmten Satz: „man muss die Menschen so nehmen, wie sie sind, es gibt keine andere“. Ja! Man muss die Menschen so nehmen, wie sie sind, aber nicht, weil es keine anderen gibt, sondern, weil das sich Respekt und Akzeptanz anderen gegenüber nennt.

02 Frank Handel

53 Jahre, Bauzeichner Tief- und Straßenbau, geboren in Ludwigsburg, Vorsitzender Naturschutzbund (NABU) Ludwigsburg

Stadtteil: Ost

„Der Natur- und Klimaschutz ist eine der zentralen Zukunftsaufgaben. Auch in Ludwigsburg müssen wir uns den Themen Insektensterben, Klimawandel und Plastikmüll stellen. Ich setze mich ein für die ökologische Verbesserung der städtischen Grün- und Freiflächen, für mehr Wiesen und blühende Ackerrandstreifen, für die Sicherung der Frischluftschneisen sowie die Weiterentwicklung des Landschaftsparks Neckar. Zusammen mit den Stadtwerken und der Wohnungsbau Ludwigsburg können wir für eine günstige und regionale Energieversorgung sorgen und nachhaltiges bezahlbares Wohnen anbieten. Der stetige Ausbau der ökologischen Mobilität wird den verstopften Straßen entgegenwirken. Ich unterstütze den Trend zu weniger Plastikmüll, denn dies führt automatisch zu einer sauberen Stadt und Landschaft.“

Ehrenamtliches Engagement

  • Teilnehmer der Zukunftskonferenzen der Stadt Ludwigsburg (seit 2005)
  • Aktiv in der Radwegeinitiative Ludwigsburg (seit 2008)
  • Vorsitzender der NABU-Gruppe Ludwigsburg (seit 2010)
  • Mitglied im Beirat für Umwelt und Landwirtschaft (seit 2010)
  • Vorsitzender des NABU Kreisverbandes Ludwigsburg (seit 2011)
  • Mitglied des Stadtteilausschuss Oststadt (seit 2018)

 „Seit 53 Jahren hält mich Ludwigsburg fest in ihren Bann. Als Kind kam ich in den Genuss einer guten Bildungslandschaft, während der Ausbildung profitierte ich von der damals neuen S-Bahn und nun erfreue ich mich in den Zugwiesen an der vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt. Die Errungenschaften von damals und heute sind nicht selbstverständlich, sie müssen erarbeitet werden. Zusammen mit einer starken Grünenfraktion möchte ich Ludwigsburg weiter entwickeln. Deshalb bitte ich Sie um Ihre Unterstützung.

Als Vorsitzender des Naturschutzbundes Ludwigsburg sehe ich mich mit dem Arten- bzw. Insektensterben sowie der Globalen Erwärmung konfrontiert. Die Auswirkungen überschreiten bei weitem die Grenzen des Biologischen Gleichgewichts. Wir müssen also selbst aktiv werden um die schlimmsten Folgen zu begrenzen.

Mit dem Projekt „Natur nah dran“ hat die Stadtverwaltung die ersten Grünflächen ökologisch aufgewertet. Den kurzen Draht zum Fachbereich Grünflächen und Ökologie möchte ich für weitere Verbesserungen nutzen. Die Firmengelände und die privaten Grundstücke möchte ich mit ins Boot „Blühende Gärten“ holen, denn große aber auch kleine Flächen können mit wenig Aufwand ökologisch aufgewertet werden. Mit der Region gilt es den Neckar zum Landschaftspark für die Natur und Naherholung weiter zu entwickeln. Unsere Kulturlandschaft mit den Streuobstwiesen und den Steillagen des Weinbaus muss besonders gesichert werden. Mit der Biomusterregion des Landkreises, die auch auf den Äckern und Feldern Ludwigsburgs für weniger Einträge von Pestiziden und Kunstdünger sorgt, ist ein großer Schritt gelungen. Die konventionelle Landwirtschaft soll dabei nicht verteufelt werden, es macht aber Sinn ökologisch erzeugte Produkte Vorort anzubauen und nicht über hunderte oder sogar tausende Kilometer zu transportieren. Die Bäume in der Stadt sowie in den wenigen Waldgebieten und die letzten verbliebenden Grün- und Frischluftschneisen müssen besser geschützt werden. So ist beispielsweise eine Waldbewirtschaftung bzw. eine Baumentnahme aus dem Naturschutzgebiet Favoritepark nicht zu rechtfertigen.

Als Mitarbeiter des Amtes für Stadtplanung und Wohnen der Stadt Stuttgart kann ich nun auf über 30 Jahre Berufserfahrung in einer Stadtverwaltung zurückgreifen. Meine beruflichen Schwerpunkte gehen von der Mitwirkung bei Bebauungsplanverfahren, dem Innenstadtkonzept bis hin zur Planung und Förderung des Radverkehrs in der Landeshauptstadt Stuttgart. Neben einem guten und fairen Miteinander aller Verkehrsteilnehmer nimmt das Thema Sicherheit mittlerweile den höchsten Stellenwert ein. Dies gilt es auch in Ludwigsburg umzusetzen.

Gerne setzte ich mich für eine nachhaltige Zukunftsplanung ein und freue mich für Ihre Stimmen bei der Wahl am 26ten Mai.“

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03 Dr. Christine Knoß

52 Jahre, Ärztin, verheiratet, 2 Kinder, stellvertretende Fraktionsvorsitzende, 1. Vorsitzende Naturpark West e.V.

Stadtteil: West

Im Gemeinderat vertrete ich die Bürger*innen als

  • stellvertretende Fraktionsvorsitzende
  • Mitglied im Ausschuss Bauen, Technik, Umwelt
  • Mitglied im Aufsichtsrat der Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim GmbH
  • Mitglied im Beirat für Nachhaltige Mobilität
  • Mitglied im Beirat Innenstadt-Offensive

Ehrenamtlich bin ich seit Vereinsgründung 2009 die 1. Vorsitzende des Naturpark West e.V. und organisiere in dieser Funktion auch jedes Jahr den Strombergstraßenlauf. Dieser begann als Protestaktion gegen den drohenden Ausbau der Strombergstraße. 

Bereits vor meiner Zeit im Gemeinderat habe ich mich aktiv in der Stadt eingebracht, in der ich, unterbrochen von 10 Jahren auswärts für Studium und Beruf, seit meiner Geburt lebe: als Mitglied der Radwegeinitiative, als jahrelange Elternbeiratsvorsitzende des Otto-Hahn-Gymnasiums und Vorsitzende des Ludwigsburger Gesamtelternbeirats. Jede Gelegenheit zur Bürgerbeteiligung habe ich genutzt, Zukunftskonferenz, STEP, Leserbriefe.

Im Gemeinderat habe ich die Möglichkeit, durch tiefen und frühzeitigen Einblick in die Sachverhalte Einfluss zu nehmen. Dies nutze ich, um mich für eine attraktive Stadtgestaltung einzusetzen, mit mehr Grün, mehr Aufenthaltsqualität für alle, auch ohne, dass man etwas konsumieren muss, weniger Verkehr durch Schaffung von Ersatzangeboten:

Attraktive breite Fußwege ohne unnötige Barrieren, Radwege ohne Lücken in alle Stadtteile, pünktliche, preiswerte (samstags und bei Events kostenlose) Busverbindungen in einem weit verzweigten Netz. Förderung der Stadtbahn. Ein großer Erfolg war die Verhinderung der grünflächenzerstörenden Umgehungsstraße H4B4, hier habe ich mich persönlich besonders stark eingesetzt.

Wichtig ist mir immer der Blick aus verschiedenen Winkeln. Jedes Alter, jeder Stadtteil hat andere Bedürfnisse. Niemand soll vergessen werden. Damit mir das gelingt, greife ich gerne auf den Rat eines weit verzweigten Netzes aus Freunden, Bekannten, Verwandten jeden Alters zurück und nutze deren Ortskenntnis und guten Sachverstand bei unterschiedlichen Themen.

Denn dafür mache ich Politik, für Euch, für Sie, für die Ludwigsburger, vom Kleinkind bis zum Senior. Deshalb bitte ich um Eure/Ihre Stimme!

04 Dr. Michael Vierling

55 Jahre, Diplom-Volkswirt, Professor für Wirtschaftswissenschaften (Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung), Fraktionsvorsitzener

Stadtteil: Süd

Ich trete ich für eine Stadt der aktiven Bürger*innen ein: aktiv in Bildungs- und Berufswelt, in Kultur und Sport, in Politik und Ehrenamt. Umwelt-, Natur- und Klimaschutz in der Stadt sind meine wichtigsten grünen Ziele. Also für grüne Mobilität, für Fahrrad- und öffentlichen Verkehr!

05 Laura Wiedmann

29 Jahre, Kulturmanagerin M.A., verheiratet, 2 Kinder

Stadtteil: Mitte

Ich möchte mich als Stadträtin weiter für die aktive Jugendbeteiligung und die Kulturstadt engagieren, sowie für eine familienfreundliche und barrierefreie Stadtentwicklung.

06 Ulrich Bauer

63 Jahre, Kirchenpfleger, verheiratet, 4 erwachsene Kinder, Vorsitzender Backhausverein in Eglosheim e.V.
Stadtteil: Eglosheim

In Ludwigsburg wohne ich seit über 36 Jahren. Lange Zeit auch an Durchgangsstraßen, mit der Erfahrung dass das Leben durch den Autoverkehr dort zunehmend unerträglicher wurde. Das muss weniger werden.

Noch haben wir (viel) Grün, das auch für zukünftige Generationen zu erhalten ist. Unsere lokale Antwort auf den Klimawandel heist hier Grünflächen erhalten, ausbauen und miteinander verbinden.

Ich werde mich einsetzen für eine Veränderung der Mobilität, von heute einer autogerechten Stadt zu einer menschengerechten Stadt mit barockem Erbe. Das Fußwegenetz, das Radwegnetz, der ÖPNV mit einer attraktiven Stadtbahn müssen Priorität gewinnen.

Lokale Antworten geben zum Klimawandel; Grünflächen, nachhaltige Energiegewinnung.   

Ich werde meine langjährigen Erfahrungen aus dem Stadtteilausschuss Eglosheim einsetzen in das Verhältnis Stadtteile und Kernstadt.

Durch die Digitalisierung findet ein grundlegender Wandel statt. Diese Veränderungen müssen von Stadtverwaltung und Stadtrat aktiv begleitet werden. Meine beruflichen Erfahrungen möchte ich hier gerne einbringen.

 

Meine Erfahrungen:
- seit 2017 im Gemeinderat

  • Mitglied im Ausschuss für Bauen, Technik und Umwelt
  • Mitglied im Gestaltungsbeirat
  • Haushaltsstrukturkommission
  • Mitglied im Gutachterausschuss

davor viele Jahre im Stadtteilausschuss Eglosheim und u.a.
- Mitglied im Kirchengemeinderat der ev. Kirchengemeinde Eglosheim, davon mehrere Jahre als Vorsitzender
- Initiator der Initiative Backhaus in Eglosheim und deren 1. Vorsitzender

- Gründungsmitglied beim Historischen Verein Eglosheim, bei der Initiative Rettet den Riedgraben und beim Naturpark West e.V.

- Mitglied in weiteren Eglosheimer Vereinen

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07 Elfriede Steinwand-Hebenstreit

62 Jahre, Diplom-Sozialarbeiterin, verheiratet, zwei Söhne

Stadtteil: Oßweil

Für den nächsten Gemeinderat werden Klimaschutz, neue Mobilitätsformen und vielfältige soziale Themen, besonders der Wohnungsmangel, zu zentralen Entscheidungsaufgaben. Für die Bearbeitung dieser zukunftsgestaltenden Themen stelle ich mich wieder zur Verfügung und setze mich weiterhin für Transparenz und Unabhängigkeit der gemeinderätlichen Arbeit ein.

08 Florian Sorg

34 Jahre, Diplom-Geoökologe, verheiratet, ein Kind

Stadtteil: Mitte

In Ludwigsburg geboren und zur Schule gegangen werde ich mich für eine offene, vielfältige, saubere und umweltfreundliche Stadt einsetzen.

Mir liegen Vielfalt und saubere Luft am Herzen. Ludwigsburg ist eine bunte Stadt, in der Menschen aus vielen Kulturen beheimatet sind. Damit das auch in Zukunft so bleibt, werde ich mich für bezahlbaren, generationengerechten Wohnraum in den Ludwigsburger Stadtteilen engagieren. Ich will die Mobilität der Menschen erhalten und den Ausbau des öffentlichen Verkehrs und der Radwege voranbringen. Mit einem attraktiven und zukunftsfähigen Mobilitätskonzept für die Stadt können Fahrverbote vermieden werden und für saubere Luft sorgen.

In Zeiten des spürbaren Klimawandels muss Ludwigsburg weitere umfangreiche Maßnahmen ergreifen, damit der Klimagasausstoß der Stadt nicht weiter zur globalen Erwärmung beiträgt. Es sind Schritte nötig im Bereich der Mobilität, beispielsweise durch eine Stadtbahn, und im Energiebereich durch den Umstieg auf erneuerbare Quellen in Gewerbe und Haushalt.

Ältere Menschen und kleine Kinder können von steigenden Durchschnittstemperaturen weniger belastet werden, wenn Ludwigsburg dem Klimawandel angepasste Maßnahmen umsetzt. Dafür werde ich mich stark machen.

Mir ist neben der Vielfalt von menschlichen Lebensentwürfen auch die ökologische Vielfalt wichtig. Das Zusammenspiel von Bäumen und Wiesen, Insekten, Vögeln und anderen Tieren ist ein sensibles Netz. Ich will mich für ein stabiles ökologisches Netz einsetzen, damit viele Lebewesen eine Heimat in Ludwigsburg finden und Bienen genug Nahrung bekommen.

Für Generationengerechtigkeit lokal, wie auch international, habe ich mich als Student und junger Erwachsener in der Kirche engagiert. Im Gemeinderat will ich meine Erfahrungen aus Beruf und Ehrenamt für eine Stadt der Zukunft einbringen. Danke für Ihre Stimme!

09 Silke Gericke

44 Jahre, verheiratet, 3 Kinder, Kinderbuchlektorin/politisch, wissenschaftliche Referentin

Stadtteil: Oßweil

Wir leben in Ludwigsburg in einer mobilen Stadt, in der die Lebensqualität aller Bürger*innen an erster Stelle stehen sollte. Unser Ziel muss es deshalb sein, die Belastung für Mensch und Umwelt durch Lärm und Schadstoffe so gering wie möglich zu halten. Ich setze mich dafür ein, dass nachhaltige, klimagerechte Mobilität mit wenig Flächenverbrauch auf den Weg gebracht wird und dabei niemand auf der Strecke bleibt. Kinder, Erwachsene  und Senioren sollen sich barrierefrei, gesund und gefahrlos in Ludwigsburg aufhalten und bewegen können. Voraussetzung dafür ist für mich der Ausbau des Rad- und Fußwegenetzes, die Aufwertung von öffentlichen Räumen – wie zum Beispiel Plätze wie der Karlsplatz – und ein sicherer, gut angebundener, sauberer und bezahlbarer Bus- und  Schienenverkehr.

Meine Erfahrungen im grünen Kontext:

11/08- 04/11

 

 

Kreisgeschäftsführerin Bündnis 90/Die Grünen

Kreisverband Ludwigsburg

05/11-10/02

 

 

Persönliche Mitarbeiterin(Schwerpunkt Wahlkreis/
Presse und Öffentlichkeitsarbeit) des Landtagsabgeordneten

Daniel Renkonen (Bietigheim)

11/12-09/14

 

 

Projektleiterin bei Energetikom e.V. im Bereich

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (Ludwigsburg)

09/16-12/16

Seit 01/17

 

 

 

 

Persönliche Mitarbeiterin des Landtagsabgeordneten
Wolfgang Raufelder (Mannheim)

Persönliche Referentin/Wissenschaftliche Mitarbeiterin

der Landtagsabgeordneten Elke Zimmer (Mannheim)

10 Max Girrbach

22 Jahre, Student des gehobenen Verwaltungsdienstes

Stadtteil: Ost

Als junger Kandidat verstehe ich mich als Vertreter der Ludwigsburger Jugend und möchte diese fördern und stärken. Im Ludwigsburg der Zukunft ist es wichtig, dass wir zusammenrücken, um gemeinsam und nachhaltig unsere Stadt zu gestalten. Bei Bildung und Klimaschutz darf nicht gespart werden!

11 Andrea Molkenthin-Keßler

52 Jahre, Diplom-Geografin, verheiratet, 2 erwachsene Töchter

Stadtteil: Süd

Ende 2016 bin ich von Nordrhein-Westfalen nach Ludwigsburg gezogen. Seit dieser Zeit erkunde ich mit offenen Augen meine neue Heimat und habe dabei sowohl liebens- und erhaltenswerte Plätze und Gepflogenheiten kennengelernt als auch Dinge gefunden, die ich in Ludwigsburg gerne entwickeln und mitgestalten möchte. Einige Ideen dazu bringe ich aus meiner früheren Tätigkeit als Mitglied im Stadtrat von Paderborn mit, wo meine Schwerpunkte im Ausschuss für Bauen, Planen und Umwelt, im Integrationsrat und im Bezirksausschuss lagen.

Da ich mich beruflich seit etwa 25 Jahren mit Landschaftsplanung, Naturschutz, Klimaschutz und Erneuerbaren Energien beschäftige, suche ich in meiner Freizeit und der ehrenamtlichen Arbeit gerne Abwechslung in anderen Themenfeldern. Besonders am Herzen liegen mir dabei Kulturthemen und die Förderung eines lebendigen Miteinanders aller Ludwigsburger*innen. Ich möchte die lokalpolitischen Möglichkeiten ausschöpfen, um für alle Einwohner*innen attraktive und möglichst barrierefreie Angebote zur Mitgestaltung eines aktiven, sicheren, nachhaltigen und gesunden Stadtlebens zu schaffen. Dabei bin ich davon überzeugt, dass durch eine vernetzt gedachte, am Menschen orientierte, Stadtgestaltung viele Herausforderungen gemeinsam gelöst werden können.

12 Thomas Schreiber

47 Jahre, Dipl.-Biologe

Stadtteil: West

Ich bin studierter Dipl.-Biologe, der momentan als technischer Assistent an der Universität arbeitet.

Bin in Ludwigsburg geboren, in der Weststadt aufgewachsen und immer noch dort ansässig.

Meine Schwerpunke sind: Umwelt und Natur in der Stadt, Stadtentwicklung und Mobilität.

13 Catharina Clausen

37 Jahre, Selbstständige Fotografin, verheiratet, 1 Kind, Studium in Ökologie, Artenschutz, MSc in Biologischer Fotografie & Imaging (UK)

Stadtteil: Oßweil

Ich setze mich für Naturschutzthemen und nachhaltige Stadtentwicklung ein.  Der Erhalt und Ausbau der Grünflächen und Biodiversität in und um Ludwigsburg liegen mir am Herzen.

14 Torsten Kauer

48 Jahre, Lehrer an einer Gemeinschaftsschule, verheiratet, 2 Kinder (7 und 10 Jahre)

Stadtteil: Pflugfelden

In Ludwigsburg wohne ich seit 2008 und seit fast 10 Jahren vertrete ich die Grünen im Stadtteilausschuss Pflugfelden. Nicht zuletzt durch meine eigenen Kinder fühle ich mich dafür verantwortlich, dafür zu sorgen, dass wir den nachfolgenden Generationen auch in Ludwigsburg eine lebenswerte Umwelt übergeben.

Dazu gehören für mich neben einer weitestgehenden Abkehr vom motorisierten Individualverkehr die Erhaltung und der Ausbau der Grünflächen. So erfreulich einerseits die wachsende Bevölkerungszahl in Ludwigsburg ist, so notwendig ist es auch, dieses Wachstum ökologisch und sozial verträglich zu gestalten.

Bildungsgerechtigkeit heißt für mich, jedes Kind seinen Veranlagungen und Stärken gemäß zu fördern. Dies muss unabhängig vom Bildungsniveau, der sozialen und nationalen Herkunft und den finanziellen Möglichkeiten der Eltern gewährleistet werden. Daher ist jeder Euro, der in jeden denkbaren Bereich der Bildung und Erziehung gesteckt wird, eine ertragreiche Investition in die Zukunft.

Die kulturelle Vielfalt, die durch Migration auch nach Ludwigsburg gebracht wird, bietet die Chance, die Verschiedenheit menschlicher Lebensentwürfe praktisch „vor der eigenen Haustür“ kennenzulernen. Der Zusammenhalt einer Gesellschaft in einer globalisierten Welt zeigt sich auch und gerade im alltäglichen Umgang miteinander. Spalterische Parteien, die mit plumpen Parolen Stimmung machen wollen gegen einzelne Bevölkerungsgruppen, dürfen auch in Ludwigsburg keinen Erfolg haben.

Aber auch das Zusammenleben der verschiedenen Generationen in den jeweiligen Stadtteilen ist ein wichtiger Aspekt der Kommunalpolitik. Angebote für alle Altersgruppen stärken das Gemeinschaftsgefühl und tragen somit ebenfalls zu einer zukunftsfähigen Entwicklung der Stadtteile und damit ganz Ludwigsburgs bei.

15 Andrea Walz

47 Jahre, Tontechnikerin, verheiratet, 2 schulpflichtige Kinder

Stadtteil: Poppenweiler

Seit mehr als 20 Jahren lebe ich in Ludwigsburg und bin gerne in der Stadt unterwegs. Wir haben den wunderschönen Marktplatz und einige andere Orte, wo man sich gerne aufhält, aber insgesamt wird die Stadt noch immer vom Autoverkehr dominiert.
Durch die Schulwegeproblematik, insbesondere von Poppenweiler zu den weiterführenden Schulen habe ich mich seit Mai 2018 bereits mit Strukturen und Zuständigkeiten in der Stadtverwaltung auseinandergesetzt.
Ich werde mich dafür einsetzen, dass durch einen raschen Ausbau des ÖPNVs, sowie des Radwegenetzes und durch eine fußgängerfreundliche Stadtplanung, viele Einwohner*innen zukünftig den motorisierten, individuellen Verkehr als zweitrangig betrachten.
Eine Politik für alle Generationen und Kulturen, die Gerechtigkeit fördert und gleiche Chancen für alle ermöglicht, liegt mir sehr am Herzen.
Gute und nachhaltige Kommunalpolitik muss für mich die natürlichen Ressourcen erhalten, klimaverbessernde Maßnahmen fördern und wirtschaftliche sowie soziale Ziele gleichermaßen verfolgen.

16 Ingo Geisel

42 Jahre, Angestellter, verheiratet, 1 Sohn

Stadtteil: Ost

Umweltfreundliche Mobilität, nachhaltige Stadtentwicklung, Teilhabe aller Gesellschaftsschichten: vor diesen Aufgaben steht Ludwigsburg, wenn es weiter die Vorzüge einer Großstadt mit denen kleinerer Städte vereinen will – als lebendige, soziale, lebenswerte Stadt mit hervorragender Infrastruktur

Hieran möchte ich mitarbeiten.

17 Roberta Mandoki

38 Jahre, Ethnologin, verheiratet, in Ludwigsburg seit 2016

Stadtteil: Mitte/Nord

„LBs Zukunft braucht mehr umweltfreundliche Mobilität, klimafreundliches Grün und generationsübergreifende Räume!“

Mit meinem Hintergrund als Wissenschaftlerin möchte ich mich dafür einsetzen, auf kommunaler Ebene neue Denkanstöße zum Thema Stadt anzuregen und folgende Schwerpunkte einzubringen:

 

  • Wir müssen mehr Bewusstsein für umweltfreundliche und gesunde Mobilität schaffen. Der Verkehr, der sich täglich durch Ludwigsburg wälzt, bringt sowohl Bürger als auch Straßen an ihre Grenzen. Wollen wir unsere Stadt für ihre Einwohner oder für Autos gestalten? Aus diesem Grund möchte ich mich für ein besser ausgebautes, sicheres Radwegenetz und zukunftsfähigen, nutzerfreundlichen öffentlichen Nahverkehr sowie für eine Stadt der kurzen Wege engagieren.
  • Als Bewohnerin der Stadtmitte erlebe ich die Verdichtung von Wohnraum direkt mit, mit der immer mehr Oberflächen versiegelt werden und wichtige kleine Grünflächen verschwinden. Gleichzeitig tragen Klimawandel und Feinstaubbelastung direkt vor der Haustür dazu bei, dass sich die Lebensqualität in Ludwigsburg verschlechtert. Um dem entgegenzuwirken, brauchen wir mehr Grün in der Stadt! Daher unterstütze ich die Umnutzung öffentlicher Flächen wie des Arsenalplatzes als Stadtpark und wichtigen Raum für sozialen Austausch. In diesem Kontext ist es aber auch zentral, mehr Bewusstsein dafür schaffen, wie wichtig Grün im privaten Raum ist: etwa durch die Förderung von privaten Kleininitiativen wie Hinterhofbegrünung oder Erhalt von Baumbestand.
  • Mein dritter Fokus liegt darauf, den Blick für die Bedürfnisse unterschiedlicher Generationen in Ludwigsburg zu schärfen. Ludwigsburg soll für sowohl für die vielen Studierenden, Familien mit Kindern als auch für Senioren attraktiv und lebenswert bleiben. In diesem Zusammenhang setze ich mich vor allem für mehr bezahlbaren Wohnraum ein, der dringend benötigt wird. Für ein harmonisches und faires Miteinander aller Generationen und Einkommensschichten gilt es, die Bedürfnisse unterschiedlicher Altersgruppen stärker in der Stadtentwicklung zu berücksichtigen und mehr soziale Räume für intergenerationellen Austausch zu schaffen.

18 Dr. Rudolf Kost

68 Jahre, Arzt, verheiratet, 1 Sohn

Stadtteil: Ost

„Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung in der Altersmedizin möchte ich mich vor allem um die Anliegen der älteren Mitbürger*innen kümmern.”

19 Rosmarie Müller

65 Jahre, Lehrerin i.R., verheiratet
Stadtteil: Hoheneck

Hobbys: Natur erleben, Radfahren, Lesen

Schwerpunkte: Natur- und Umweltschutz, klimagünstige Mobilität für alle

Seit 45 Jahren wohnen wir in Hoheneck und genießen es, in diesem ruhigen, naturnahen Stadtteil zu wohnen. Mit dem Rad in die Stadt -  von Hoheneck aus ein Genuss! Es ist toll, wie allmählich die Radwegesituation verbessert wurde. Aber es gibt noch viel zu tun, damit  Schulkinder zu allen Schul- und Sportstätten ohne das Elterntaxi kommen können. Weniger Innenstadtverkehr, mehr Nutzung des schon gut aufgestellten ÖPNV, da können wir uns alle an der Nase packen. Hier möchte ich mich gern engagieren, dass auf dem guten Weg, auf dem sich  unsere Stadt befindet, solide weitergegangen wird. Stadtbahn, ja gern, aber auch Fußgänger und Radler brauchen gestalteten Raum!

Über den Sachunterricht und die Arbeit im Schulgarten habe ich begonnen, mich intensiver mit der Natur-und Pflanzenwelt auseinanderzusetzen. Deren Erhalt liegt mir sehr am Herzen. Das Staunen der Kinder über das perfekte Zusammenspiel von Wachsen und Vergehen, über die Anpassung kleinster Lebewesen an ihren Lebensraum muss auch für die nächsten Generationen erlebbar bleiben -kein Buch und kein Film kann vermitteln, wie es sich anfühlt, einen Regenwurm oder eine Erdkröte in der Hand zu halten oder zu erleben, dass Wildbienen sich tatsächlich nicht für Menschen interessieren! Also kein unnötiges Zupflastern von offenen Flächen, Schutz der verbliebenen Grünzonen der Stadt!

Ich finde es toll, wie sich junge Menschen über „Friday for future“ engagieren- lassen wir uns anstiften von ihnen, gerade wir älteren. Es gibt viel zu tun!

20 Friedrich (Fritz) Benzing

68 Jahre,Pensionär,  Betriebswirt - 38 Jahre geschäftsführender Gesellschafter eines Software-Unternehmens im Kreis Ludwigsburg, verheiratet, 2 erwachsende Kinder und 3 Enkelkinder
Stadtteil: Ost

  • Mitglied des Stadtteilausschusses Ludwigsburg Oststadt
  • Schöffe am Landgericht von 2009 - 2018

Nachdem es meine Freizeit nun zulässt, möchte ich mich gerne im lebenswerten Ludwigsburg für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger einsetzen.

Für mich sind u. a. die Themen

  • Förderung der Umwelt- und klimagerechten Stadt
  • ÖPNV in der Stadt und der Region
  • Radfahr- und Fußgängergerechte Stadt 
  • Förderung des gemeinschaftlichen Zusammenlebens in der Kommune als Bürgergesellschaft
  • Stärkung der demokratischen Institutionen
  • Bekämpfung nationalistischer und rechtsradikaler Tendenzen
  • Förderung und Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und Sozialwohnungen 

ganz wesentliche Punkte meines Engagementsfür Bündnis 90/DIE GRÜNEN.

21 Sonnja Wahl

67 Jahre, Lehrerin i.R., verheiratet, im Gemeinderat von 1989 bis 1999

Stadtteil: West

22 Tobias Neumann

21 Jahre, Student

Stadtteil: Eglosheim

Umweltbewusstsein und ein Draht zum Jugendgemeinderat

23 Roswitha Matschiner

62 Jahre, verheiratet, 2 erwachsene Kinder, angestellt bei der Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg, der grünnahen politischen Stiftung.
geboren in Bayern, seit 30 Jahren wohnhaft in Ludwigsburg

Stadtteil: Oßweil

Meine Erfahrungen:
Gemeinderätin von 1994 - 2009, Mitglied im Bauausschuss
10 Jahre Radwegeinitiative
Umsetzung eines Wohnprojekts mit einer Baugruppe, Engagement im Bewohnernetzwerk

Meine Schwerpunkte:
Nachhaltige Mobilität, ökologische Stadtentwicklung, umweltbewusst leben
Hobbys: Wandern, Radfahren, Joggen

24 Dr. Uwe Scheuritzel

56 Jahre, Arzt, verheiratet, 2 Kinder

Stadtteil: Mitte

25 Susanne Leidenroth

54 Jahre, Präparatorin, in Ludwigsburg geboren und aufgewachsen

Stadtteil: West

„Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs schafft in Ludwigsburg Platz, Ruhe, saubere Luft und sichere unfallarme Aufenthaltsqualität auf den Straßen.”

26 Christian Hofmann

23 Jahre, Fachangestellter

Stadtteil: West

„In Ludwigsburg ist mir eine umweltfreundliche Mobilität mit einer Stadtbahn wichtig. Bezahlbarer Wohnraum für alle und eine offensive Kulturpolitik sind mir ebenfalls ein Anliegen.”

27 Karin Wüstner

61 Jahre, Großhandelskauffrau

Stadtteil: Ost

28 Werner Fleig

67 Jahre, Schulleiter i.R., verheiratet, 3 Kinder

Stadtteil: West

29 Regine Franke

49 Jahre, Lehrerin, verheiratet, 1 Sohn

Stadtteil: Ost

„Für eine lebenswertere Stadt: Rad- und Fußgängerverkehr fördern, öffentliche Verkehrsmittel ausbauen.”

30 Dr. Uwe Stoll

57 Jahre, verheiratet, 1 Tochter, Arzt

Stadtteil: Pflugfelden

Liebe Ludwigsburger*innen

Ich bin seit März 2017 Mitglied bei Bündnis90/Die Grünen. Bis dahin war ich nicht politisch aktiv – doch das hat sich rapide geändert. Im Juli 2018 bin ich den Vorstand gewählt worden.

Ich wohne seit 1996 in Ludwigsburg. Seit 2000 im Stadtteil Pflugfelden. Ich bin verheiratet und wir haben eine Tochter. Beruflich bin ich seit 1984 im Gesundheitswesen tätig. Erst als Krankenpfleger, dann noch studiert und seit 1996 mit kleiner Unterbrechung als Anästhesist 14 Jahre im Ludwigsburger Klinikum und seit 2009 als Oberarzt in der Orthopädischen Klinik Markgröningen tätig.

Warum bin ich politisch geworden?

Stammtischrassismus, AfD, usw.… Ich empfinde eine zunehmende Gefährdung unserer Demokratie. Ich möchte der steigenden Verrohung und Aggressivität in unserer Gesellschaft entgegen treten und mich für eine friedvolle, gerechte Gesellschaft und saubere Umwelt einsetzen, die auch unseren Kindern eine Lebensgrundlage bietet.

Deshalb möchte ich Sie im Kreistag vertreten. Grüne Politik muss vorankommen und ich möchte in diesem Rahmen als Ihr politischer Vertreter mitgestalten.

Meine politischen Ziele:

Zunehmender Verkehr mit immer mehr Schadstoffen, viel Gerede über Verbesserung, aber wenig wirkliche Maßnahmen zur Lösung dieser Probleme. Besserem Wissen zum Trotz werden Klimaziele ignoriert und wegdiskutiert.

Mein Ziel: Straßen können saniert, müssen aber nicht mehr neu gebaut werden, denn neu Straßen bedeuten noch mehr PKWs in unserer Region. Wir brauchen zum Beispiel keinen Nord-Ost-Ring. Massiver Ausbau des ländlichen ÖPNV, Förderung der Elektromobilität, Aufbau einer Ladeinfrastruktur auch in kleinen Gemeinden, nicht nur als Etikette in Ludwigsburg. Selbst da sind Stadtteile bisher völlig ausgenommen (Oßweil, Hoheneck und Poppenweiler). Die Reduktion des individuellen Verkehrs hat für mich höchste Priorität. Hilfreich sind da vielleicht auch Marketingstrategien die ein Umdenken in gewohnten Handlungsmustern bewirken. Dazu braucht es aber wirklich gute Alternativen wie gute Busse, gute Anbindungen, wahrnehmbare, sichere und bevorrechtigte Radwege im ganzen Kreis. Die Entwicklung der Niederflurbahn wird jetzt in Angriff genommen. Ein Erfolg grüner Politik!

Die Digitalisierung wird kommen! Dabei geht es nicht nur um schnelles Internet und noch mehr Smartphones.

Mein Ziel: Digitalisierung wird unser Leben verändern. In ein paar Jahren wird es autonome Mobilität geben. Dieses und das neue „Internet der Dinge“ braucht Infrastruktur bis hinter die "Milchkanne“! Der Ausbau der Digitalen Infrastruktur muss flächendeckend erfolgen. Er bietet zudem Möglichkeiten Verkehr zu reduzieren und damit die Umwelt zu schützen. Viele Fahrten werden durch besseren Datenverkehr unnötig.

Viele Menschen werden durch Digitalisierung ihrer Arbeitswelt „überflüssig“. Da müssen wir uns kümmern. Digitalisierung muss den Menschen und unserer Umwelt nutzen. Sie kann helfen, aber auch schaden, wenn Sie nur zur Verbesserung der Effizienz und des Profits eingesetzt wird. Wir Menschen müssen davor geschützt sein durch diese Entwicklung Schaden zu erleiden. Um einer Vereinsamung Bewohnern unseres Landkreises entgegen zu treten, brauchen wir Städte und Gemeinden mit einer Struktur, die ein, analoges Leben im Sinne von Begegnung und Erholung zulässt. Dazu müssen Gemeinden daran denken, dass auch Menschen ein Recht auf ihre Stadt haben. Wenn bisher hauptsächlich der Verkehr und Parkplätze die Stadtplaner*innen beschäftigte, sollten es in der Zukunft Radwege und Grünflächen sein. Lärm in der Stadt ist ebenso schädlich wie die gemessenen Emissionen, die in Ludwigsburg und seinem Umland ja auch fast täglich viel zu hoch sind.

Wir lassen einen respektlosen Umgang mit der Natur zu. Landwirtschaftliche Flächen werden industrialisiert ohne Rücksicht auf dort lebende Tiere und Insekten nur zum Zweck der Profitoptimierung. Der Klimawandel ist in vollem Gange. Wir können mit Mut dazu beitragen ihn erträglicher zu machen.

Mein Ziel: Ökologische Landwirtschaft aufwerten und unterstützen. Keine z.B. Glyphosat Anwendung durch kreiseigene Betriebe. Maßnahmen zum Umweltschutz müssen konsequent gefördert werden.

Unsere soziale Versorgung krankt am System.

Die Kliniken im Kreis Ludwigsburg sind defizitär. Weit über hundert Millionen Euro Zuschüsse werden die nächsten Jahre durch den Landkreis nötig um die Entwicklung der Kliniken zu stützen.

Mein Ziel: Die Gesundheitsversorgung ist eine Form der Daseinsfürsorge wie Wassernetze und Energieversorgung. Es ist falsch diese Einrichtungen zu verkaufen um sich der Verantwortung zu entziehen, denn wir alle können morgen in der Lage sein medizinisch und pflegerisch versorgt werden zu müssen. Privatisierung führt im Gesundheitswesen zu noch mehr Arbeitsverdichtung und damit zu noch unzufriedeneren Mitarbeiter*innen in diesen Bereichen und schlussendlich auch zum Mangel. Im Gegenteil müssen wir Sorge tragen, das es noch in der Zukunft eine vernünftige Versorgung gibt, die auch der Würde von Menschen gerecht wird. Eine Zweiklassenmedizin lehne ich ab.  Ich setze mich für Investitionen ein, die die Pflegeberufe wieder attraktiver machen, dass Pflegen auch als Aufgabe wieder Freude bereiten kann und Wertschätzung widerfährt .

Für Ihre Stimme möchte ich werben.

Dr. Uwe Stoll

31 Christine Eisenschmid

52 Jahre, Tagesmutter, Gärtnerin, verheiratet, 2 erwachsene Kinder

Stadtteil: West

„Als gebürtige Ludwigsburgerin, möchte ich dazu beitragen, die Aufenthaltsqualität für Fußgänger und Radfahrer zu verbessern.”

32 Stefan Köhler

51 Jahre, Angestellter, ledig, 1 Tochter

Stadtteil: Ost

„Ich setze mich für nachhaltige Verkehrsgestaltung ein, denn ein Leben ohne Fahrrad ist möglich, aber sinnlos.”

33 Dr. Ulrike Limberger

61 Jahre, Zahnärztin, 3 Kinder

Stadtteil:Oßweil

53% der Menschheit wohnt in Städten mit überproportional hohem Energie- bedarf, Verbrauch von Ressourcen, Aufkommen von Müll,abnehmendem bezahlbarem Wohnraum und steigender Anonymität.
Das Leben in der Stadt wird immer rauher für Menschen. Es gibt mehr Platz für Autos als für Kinder. Die Welt befindet sich im Umbruch und das kommt langsam auch im kollektiven Bewusstsein an. Jahrzehnte wurde auf das falsche Pferd gesetzt und der neoliberalen Wirtschaft geglaubt,dass immer mehr Wachstum,Geld,Freiheit zum Konsum Menschen glücklich machen und Depressionen,exorbitante Selbstmordraten und eine unverzeihlich zunehmende Kluft zwischen Arm und Reich einfach ignoriert. Es wird Zeit für eine neue Aufklärung und mehr Humanismus. Es ist schöner, im Einklang mit der Natur zu leben,Zeit und nicht Zeug zu schenken,Orte für Begegnungen zu schaffen. Wieviel schöner wäre es,freie Grünflächen für privates Gärtnern zu genehmigen,Autos in Quartiersgaragen zu verbannen und die frei werdenden Flächen zu renaturieren. Die Stadt muss mehr auf Kreislaufwirtschaft setzen und regionale Energiekonzepte umsetzen. Statt dessen wird der Verkehr immer lauter und die Natur immer stiller. Ich plädiere für ein radikales Umdenken der Verkehrskonzepte und 100% Investitionen in Rad und Fußwege und den ÖPNV. Eine City-Maut oder eine Stellplatzgebühr auf allen öffentlichen Flächen könnten dies leicht finanzieren. Das Einpreisen der ökologischen Kosten des CO2 verbrennenden Verkehrs ist mehr als überfällig. Es liegt mir mehr daran,für grüne Ideen zu werben als an einem Amt. Ihre Ulrike Limberger 

34 Josef Matschiner

65 Jahre, verheiratet, 2 erwachsene Kinder, Sozialarbeiter, geboren in Bayern, seit 30 Jahren wohnhaft in Ludwigsburg.

Stadtteil: Oßweil

Meine Erfahrungen:
Mitglied im Regionalparlament 2003 - 2014 mit Sitz im Verkehrsausschuss
Meine Schwerpunkte:
Nachhaltige Mobilität, ökologische Stadtentwicklung, umweltbewusst leben
Hobbys: Wandern, Radfahren, Fußball, Lesen

35 Lidija Kalkofen

61 Jahre, verheiratet, 2 erwachsene Kinder, selbstständige Kauffrau

Stadtteil:Neckarweihingen

„Für gute Lebensqualität in der Stadt, saubere Luft, gesunden Boden, sauberes Wasser, gute Versorgung, gutes Dasein”.

36 Dirk Veneman

54 Jahre, Diplom Betriebswirt (FH), verheiratet, überzeugter Europäer

Stadtteil: Mitte

Ich finde diese Stadt liebens- und lebenswert und engagiere mich hier gerne. Geredet wurde lange genug – alleine Taten zählen. Hoffentlich können sie uns noch auf die sich anbahnenden, tiefgreifenden Veränderungen bezüglich Klima, Natur und Technik vorbereiten. Sonst sind auch der soziale Friede und das gemeinschaftliche Miteinander gefährdet und, was das bedeutet, hat uns die Geschichte schon sehr oft vor Augen geführt. Ein Wandel kann nur gelingen, wenn jeder seinen Beitrag leistet und gerade auf kommunaler Ebene sind wir gut beraten, wenn wir uns hier gemeinschaftlich und in gut nachbarschaftlicher Art und Weise den anstehenden Herausforderungen stellen.

 

37 Dirk Werhahn

51 Jahre, verheiratet,  1 Kind, Geschäftsführer

Stadtteil: Oßweil

Die Klimakrise ist ein der größten Herausforderung vor der wir Menschen stehen. Wir können alle unseren Beitrag zur Bewältigung der Krise leisten.

Hierzu finde ich eine klimaförderliche Stadtplanung wichtig, z.B. mit vielen Grünflächen, Blumenflächen für Bienen. Wichtig finde ich eine nachhaltige Mobilität, mit dem Vorrang für den öffentlichen Nahverkehr und für das Fahrrad. Wichtig finde ich eine Stärkung der Zivilgesellschaft, z.B. durch Förderung des Ehrenamts in den Vereinen, Verbänden, Initiativen und kirchlichen Organisationen

38 Hildegard Höll

67 Jahre, verheiratet, Dipl. Sozialarbeiterin im Ruhestand, seit 20 Jahren wohnhaft in Ludwigsburg-Mitte

Stadtteil: Mitte

Erfahrungen:         1994 – 1999 Gemeinderätin in Tamm
Mitgliedschaften:  ver.di, Greenpeace, Institut für Friedenspädagogik, Finanzwende

Mein Mann ist pflegebedürftig und sitzt im Rollstuhl. Daher fallen mir Hindernisse für Menschen mit Handicap besonders ins Auge. Es ist mir ein Anliegen, hier für Verbesserungen zu sorgen.

39 Klaus Hoffmann

84 Jahre, Dipl.Ing.Architekt, Ehrenvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen OV Ludwigsburg

Stadtteil: Hoheneck

Das KLIMA ist mir besonders wichtig, denn der Raubbau, den wir uns alle leider mehr oder weniger leisten, wird für unsere Kinder und Enkel zur Bedrohung.
Deshalb: "Das WELT-KLIMA konsequent schützen, mit allem, was dazugehört!"
Das ist unsere erste und wichtigste Aufgabe.

40 Dr. Cleo Becker

53 Jahre alt, verheiratet, 3 Kinder, Regionalrätin
Stadtteil: Mitte

Als Projekt-Coach leite, begleite und unterstütze ich Projekte in Behörden, in der Wirtschaft, in der Weiterbildung und in der Forschung.

Meine Erfahrungen:

Seit 2014 bin ich Regionalrätin im Verband Region Stuttgart und dort ständiges Mitglied im Ausschuss Wirtschaft, Infrastruktur und Verwaltung sowie vertretungsweise auch im Planungsausschuss.

Was mir wichtig ist:

Mehr und sicherer Raum für das Fahrrad sowie mehr Grün- und Erholungszonen für Fußgänger*innen in der Stadt. Ludwigsburg braucht einen gut ausgebauten ÖPNV, was sich mittel- und langfristig nur mit Stadtbahn und Busspuren erreichen lässt. Ludwigsburg ist eine Hochschulstadt - das muss in vielen Dingen mitgedacht werden, z.B. bei Freizeit- und Raumangeboten für junge Menschen, bezahlbarem Wohnraum usw.. Wirtschaftlich spielt Ludwigsburg in vielen Bereichen in der oberen Liga mit - Betriebe sollten gezielt darin unterstützt werden, sich mit z.B. nachhaltiger Bauweise, Energie-Effizienz, Dachbegrünung, JobTicket, HomeOffice usw. aktiv am Klimaschutz und guten Arbeitsbedingungen in der Stadt zu beteiligen.