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Pressemitteilung zur Kundgebung "Unsere Stadt hat Querdenken satt!"

Zur „Unsere Stadt hat Querdenken satt!“-Demonstration am Samstag erklärt der Ortsverband Bündnis90/Die Grünen Ludwigsburg:


„Ja“ zu sachlicher Kritik – „Nein“ zu pauschaler Verunglimpfung
Solidarität ist einer der Grundpfeiler unserer Gesellschaft und jeder, der versucht, diesen Konsens aufzukündigen, muss erfahren, dass er damit keinen Erfolg haben wird. Um dies klarzumachen trafen sich am Samstag hunderte Bürgerinnen und Bürger auf dem Ludwigsburger Marktplatz. Dabei wurde eine Sache deutlich gemacht: Kritik an einzelnen Maßnahmen zur Eindämmung und Bekämpfung der Corona-Pandemie ist jederzeit möglich und auch nötig, da wir uns alle in einem andauernden Lernprozess befinden. Wer aber mit pauschaler Kritik an „der Regierung“ oder „der Presse“ einfach nur Unfrieden stiften will, dem muss klar gemacht werden, dass er in Ludwigsburg damit nicht die Mehrheit hinter sich haben wird. Private und persönlich Angriffe auf Entscheidungsträger, Pressevertreter und alle anderen, die sich klar positionieren und nicht der Meinung der sogenannten „Querdenker“ zustimmen, verlangen eine klare Reaktion und eine „Null Toleranz“-Politik.
Wir als Grüne stellen uns klar gegen eine pauschale Verunglimpfung und wünschen uns eine sachliche Debatte. Fake News und Verschwörungstheorien sind nicht gleichwertig mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und fachlicher Expertise. Wenn die Corona-Leugner*innen und Impfgegner*innen meinen, die Mehrheit würde durch ihr faktenbasiertes Verhalten eine Spaltung der Gesellschaft fördern, so zeigt dies nur die verquere Gedankenwelt, in der diese Personen leben. Hier wird auf leicht durchschaubare Weise versucht, die Deutungshoheit zu erlangen. Ihnen allen sagen wir: Ihr seid vielleicht lauter, aber wir sind mehr!
Auch als Zeichen dafür, dass dies nicht gelingen wird, standen die Bürgerinnen und Bürger am Samstag auf dem Marktplatz.
Torsten Kauer (Pressesprecher OV Bündnis90/Die Grünen Ludwigsburg)

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